Unsere Firmengeschichte


Im Jahre 1862 gründete Christian Hermann Meinel, der von 1834 bis 1899 in Markneukirchen lebte, eine Werkstätte für Zitherbau.
Er begründete damit unsere Tradition im Bau von handwerklich und klanglich hochwertigen Instrumenten. Aus seiner Schaffenszeit sind uns noch 4 Instrumente erhalten geblieben, die jetzt im Musikinstrumentenmuseum von Markneukirchen aufbewahrt werden.
Sein Sohn Friedrich Adolf Meinel lernte bei ihm den Beruf des Zitherbaus und übernahm 1896 die Werkstatt.
Christian Hermann Meinel

 

Adolf Meinel, sen. Adolf  Friedrich Meinel lebte von 1872 bis 1953. Schon kurz nach der Übernahme der Werkstatt seines Vaters löste er sich von den Handelshäusern, die den Instrumentenbau von Markneukirchen kontrollierten, und baute sich eigene Verbindungen zu den Zitherspielern seiner Zeit auf.
Das Ziel seiner Arbeit war es, den Zitherklang ständig zu verbessern. In vielen Diskussionen versuchte er, das Klangideal der Zitherspieler zu erfassen. Das Resultat einer stetigen Weiterentwicklung war die Harfenzither, wie wir sie heute kennen.
In Zusammenarbeit mit Emil Holz und anderen Zitherspielern entwickelte er die Quint- und Baßzither.

 

Adolf Richard Meinel wurde 1910 in Markneukirchen als Sohn von Adolf Friedrich Meinel geboren. Er lernte in der väterlichen Werkstatt den Beruf des Zitherbaus. Bereits mit 26 Jahren machte er seinen Abschluß als Meister und fertigte seitdem Zithern und Gitarren, die überall hohe Anerkennung fanden.
Die schwere Zeit des Sozialismus zwang ihn, seine Angestellten zu entlassen. Da in dieser Zeit offener Handel mit der BRD nicht möglich war, mußte er seinen Produktionsschwerpunkt auf Gitarren verlegen, die in der ehemaligen DDR besseren Absatz fanden.
Adolf Meinel, jun.

 

Ulrike Meinel Ulrike Meinel wurde 1952 in Markneukirchen geboren. Sie erlernte bei ihrem Vater Adolf Meinel den Bau von Zupfinstrumenten. Nach Abschluß der Gesellenprüfung arbeitete sie 3 Jahre lang als Restaurator im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.
Seit 1977 hat Ulrike Meinel ihren Gewerbeschein und arbeitet seit 1982 als Meister des Zupfinstrumentenbauhandwerks in der väterlichen Werkstatt.